Prävention sexualisierter Gewalt

Schutz vor sexualisierter Gewalt in der Kinder- & Jugendarbeit

Kirchliche Kinder- und Jugendarbeit soll ein sicherer Ort für Kinder und Jugendliche sein. Ein Ort, an dem sich junge Menschen entfalten und mit ihren Stärken und Schwächen erleben und erfahren können. Bei all dem machen sie viele positive und bestärkende Erfahrungen, die tragen.

Mit einer Broschüre zum Thema will das Bistum einen Beitrag dazu leisten, Ferienfreizeiten, Gruppenstunden und andere Aktivitäten in der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit noch sicherer zu machen, um den Teilnehmer*innen unvergesslich schöne Erlebnisse zu ermöglichen. Die Materialien sollen sensibilisieren für die Rechte von Mädchen und Jungen. Sie sollen außerdem zum Nachdenken über Veränderungen anregen. Beispielsweise, wenn es darum geht, Spiele so zu gestalten, dass sie die Rechte und Bedürfnisse der Teilnehmenden achten...

Hier finden Sie die die Broschüre inkl. der acht Kapitel als PDF zum Herunterladen.

 

Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes

Das neue Bundeskinderschutzgesetz ist seit 01. Januar 2012 in Kraft.

Das Artikelgesetz soll den Kinderschutz verbessern und bringt u.A. wichtige Änderungen im Bereich der Familienhebammen und der sog. "Frühen Hilfen".

Für die Jugendverbandsarbeit sind vor allem die Regelungen zum "Ausschluss einschlägig Vorbestrafter von Tätigkeiten in der Kinder- und Jugendhilfe"von Bedeutung!

Die genauen Inhalte des Bundeskinderschutzgesetzes sind HIER zu finden.

 

Hier findet ihr die Arbeitshilfe, die sich an ehrenamtliche Tätige in der katholischen Jugend(verbands)arbeit richtet. Dort sind alle wichtigen Infos zur Umsetzung des Gesetzes zu finden.

Neben genauen Erklärungen bzgl. des Gesetzes sind auch die Rahmen- bzw. Trägervereinbarungen mit den Landesjugendämtern in Rheinland-Pfalz und dem Saarland enthalten. Ebenso enthalten ist der Ablauf zur Entscheidung für wen eine Vorbestrafung ausgeschlossen werden muss und der Ablauf zur Nutzung der Dienste des kirchlichen Notars.

 

Verpflichtungserklärung

Um sicherzugehen, dass sich alle ehrenamtlichen Verantwortlichen mit der Prävention sex. Gewalt auseinandersetzen und dem Thema angemessen Raum gegeben wird, müssen alle eine sogenannte "Verpflichtungserklärung" unterzeichnen. Mit der Unterschrift wird bekräftigt das wir uns für einen verlässlichen und Sicheren Rahmen im Umgang miteinander einsetzen. Es wird bekräftigt, das die in der Erklärung genannten Punkte wichtig sind und wir uns daran auch messen lassen.

Wir verstehen dabei die Verpflichtungserklärung vor allem als pädagogisches Instrument, dass bei der Thematisierung angemessen Umgangs miteinander helfen soll und sicherstellt das sich alle mit den Punkten der Erklärung auseinandersetzen. Gleichzeitig ermöglicht es Leitungen auf mögliches Fehlverhalten hinzuweisen und trägt so zu einem verlässlichen Umgang miteinander bei.

Die aktuelle Erklärung wurde von der AG Prävention der Jugendverbände erstellt und orientiert sich an den Erklärungen des Netzwerk P4 (Bad Kreuznach), dem KJA/BDKJ Freiburg und dem BDKJ Mainz.

Da es nicht darum geht "einfach unterschreiben zu lassen", sondern die inhaltliche Auseinandersetzung viel wichtiger ist, empfehlen wir die Erklärung methodisch einzuführen und den nötigen Raum zur Auseinandersetzung einzuräumen. Methodische Anregungen sind hier zu finden:Schutz vor sexualisierter Gewalt in der Kinder und Jugendarbeit

 

Hier findet sich die aktuell gültige Verpflichtungserklärung vom Dezember 2017

Vorlage: Verpflichtungserklärung (Abt. Jugend) als .pdf

 

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Verpflichtungserklärung sind hier zu finden:

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Verpflichtungserklärung (.pdf)

 

Ansprechpartner*innen

 

Die Jugendverbände der Diözese und ihre Verantwortlichen sind sich bewusst, dass sexualisierte Gewalt in der Verbandsarbeit geschehen kann und nehmen das ernst! Ein geschützter Rahmen in dem Kinder und Jugendliche sich ermutigt fühlen, Grenzverletzungen anzusprechen und damit ernst genommen werden, ist eine der wichtigsten Grundlagen pädagogischer Arbeit in Gruppen. Wiederkehrende Grenzverletzungen, auch im Rahmen sexualisierter Gewalt, sind nicht tolerierbar. Wir wollen darüber Bescheid wissen, um etwas ändern zu können und auch ermöglichen, Vermutungen und „ungute Gefühle“ besonnen klären zu können. Das Wohl der Kinder und Jugendlichen in den Verbänden ist dabei das oberste Ziel!

Aus diesem Grund haben die Verbandsleitungen mit ihrem Dachverband, dem BDKJ, beschlossen, geschulte Ansprechpartner*innen für vermutete, beobachtete oder erlebte Situationen sexualisierter Gewalt im Rahmen der Jugendverbände einzuführen. Sie sind mögliche erste GesprächspartnerInnen, mit denen ein vertrauensvolles Gespräch geführt werden kann, ohne dass jemand gleich etwas unternehmen muss, um die Situation zu ändern. Gleichzeitig können die AnsprechpartnerInnen auf Wunsch auch direkte Unterstützung veranlassen bzw. vermitteln.

 

Wenn du im Rahmen verbandlicher Jugendarbeit sexualisierte Gewalt vermutest, beobachtest oder erlebst, kannst du dich an eine der Ansprechpersonen wenden. Dabei spielt es keine Rolle, ob du Gruppenmitglied, Freizeitteilnehmer*in, Gruppenleiter*in, Hauptberuflich oder Familienangehörig etc. bist.

Wichtig: Du kannst selbst entscheiden, an welche Person du dich wenden möchtest – unabhängig von Verbandszugehörigkeit und Region.

Je nachdem, wie schwerwiegend die Situation bzw. die Vermutung ist, können die Ansprechpartner*innen die Einberufung eines „Interventions-Teams“ veranlassen, dass dafür verantwortlich ist, Vermutungen abzuklären oder auf schwerwiegende sexualisierte Gewalt besonnen und bestimmt zu reagieren. Uns ist wichtig, dass nichts passieren wird, ohne dass du dem ausdrücklich zugestimmt hast.

Vertrauensverhältnis

Die Ansprechpartner*innen werden ohne deine Zustimmung nichts von dem Erzählten in der Art weitergeben, dass nachvollzogen werden könnte, um wen es sich handelt -  es sei denn, es wird gemeinsam mit dir anders vereinbart - bspw. um etwas an der Situation zu ändern. Aber das ist nicht unbedingt notwendig. Gerne hören die Ansprechpartner*innen auch erst mal einfach zu.

Sollte es Möglichkeiten zur Unterstützung oder Hilfen geben, um Vermutungen abzuklären oder Situationen sexualisierter Gewalt zu beenden, wird die Ansprechpartner*in dies vorschlagen. Dabei wird nur die Hilfe veranlasst, wenn du dich einverstanden erklärst.

Eine Übersicht über die Ansprechpartner*innen und die Kontaktdaten findet ihr unten.

Die Broschüre "Schutz von Kindern und Jugendlichen" des BDKJ Trier als Download im pdf Format findet ihr hier

Steckbriefe der Ansprechpartner*innen

Sarah Steuer

 

Alter: 35 Jahre

Verband/Region: KLJB Waldweiler

Beruf/Ausbildung: Dipl.-Sozialarbeiter*in (FH)


Hobbys: Reisen, klettern, laufen, wandern, die Natur genießen

Lieblings-Ort: Südamerika

Motto/ Zitat:  Carpe diem, carpe noctem

Was mich als Ansprechpartner*in auszeichnet: jahrelange private und berufliche Erfahrungen in der Jugendarbeit. Sensiblität für die Thematik


E- mail: sarah_steuer(AT)web.de

Telefon: 0151-11 30 84 53

 

Caroline Barbian

Alter: 26 Jahre

Verband & Region: KjG, Saarland

Beruf/ Ausbildung: Förderschullehrer*in

Hobbys:
kirchliche Jugendarbeit, DLRG, lesen, schwimmen, kochen, Fahrrad fahren

Motto/ Zitat:
Keine Straße ist lang mit einem Freund an der Seite
(R. M. Rilke)

Lieblingsessen: Nudeln in allen Variationen

Lieblingsort: am Meer

 

Was macht mich als Ansprechpartner*in auszeichnet

Ich gehe offen und vorbehaltlos auf Menschen zu, kann gut zuhören und bin zuverlässig. Außerdem versuche ich auch in schwierigen Situationen ruhig und geduldig zu bleiben.

 

Kontakt

E-Mail: caroline.barbian (AT) kjg-trier.de

Tel.-Nr.: 0151 - 11 30 84 51

 

Monika Neumann

Alter: 49 Jahre

Verband & Region:
Pfadfinderinnenschaft St. Georg Trier (PSG)

Beruf/ Ausbildung:
Bildungsreferent*in der PSG/ Diplom-Pädagogin
Systemische Therapeut*in und Berater*in in eigener Praxis 

 

Hobbys:

Wandern, Sauna, Radfahren, Schwimmen, Walken, Musik hören, lesen, kochen.

 

Motto/ Zitat:

Tu, was du kannst, mit dem, was du hast, wo immer du bist. (Roosevelt)

 

 

Was mich als Ansprechpartner*in auszeichnet

Ich höre gerne zu und bin interessiert an den Lebensgeschichten von Menschen. Besonders neugierig bin ich, wie Menschen es schaffen, mit Hilfe ihrer eigenen Ressourcen auch schwierige Wege zu meistern.
Ich bin Diplom-Pädagog*in und habe eine Ausbildung in systemischer Therapie und Beratung. Seit drei Jahren biete ich Beratung und Begleitung für Menschen in Krisen- und Klärungsphasen an.
Als Bildungsreferent*in bei der PSG ist eine meiner wichtigen Aufgaben die Schulung und Begleitung neuer Leiter*innen für den Verband. Die PSG als Mädchen- und Frauenverband hat schon seit vielen Jahren einen Schwerpunkt in der Präventionsarbeit der jungen Leiter*innen. In den Schulungen ist es u.a. meine Aufgabe, sensibel zu machen für erste Anzeichen von sexualisierter Belästigung, Grenzverletzungen, Übergriffen und Missbrauch.
 

 

Kontakt

E-Mail: monika.neumann(AT) psg-trier.de

Tel.-Nr.: 0151 - 11 30 84 54

 

Sandra Schmolawe

Alter: 41 Jahre

Verband & Region: DPSG, Bezirk Eifel-Ahr

Beruf/ Ausbildung: Industriekauffrau

Hobbys:
DPSG, Musik, lesen, Konzerte, Freunde treffen

Motto/ Zitat:
Als Pfadfinder*in begegne ich allen Menschen mit Respekt und habe alle Pfadfinder*innen als Geschwister

Lieblings-Situation:
schöner, bunter Abend mit dem Stamm am Lagerfeuer. Mit Gitarren und Singrunde.

Was mich als Ansprechpartner*in auszeichnet

Ich bin seit 1990 Mitglied in der DPSG und habe als Gruppenmitglied in der Pfadfinderstufe angefangen.  Begeistert hat mich von Anfang an, dass wir in unserem Stamm einen so tollen Zusammenhalt haben, ich auf den vielen unterschiedlichen Aktionen immer neue Menschen kennen gelernt und mit diesen einfach unheimlich viel Spaß und viele, neue  Erfahrungen geteilt habe. Daher war es für mich schnell klar, dass ich diese Erlebnisse auch als Leiter*in Kindern und Jugendlichen ermöglichen möchte und war danach fast 20 Jahre Gruppenleiter*in der Wölflinge und später der Jungpfadfinder*innen.

Seit dem Ende meiner aktiven Gruppenleitung unterstütze ich bis heute unsere Leiterrunde tatkräftig bei allen Aktionen und habe ein offenes Ohr, gerade für unsere jungen Leiter*innen, die sich immer gerne mit Ihren Fragen oder einfach nur für einen Austausch an mich wenden können. Weiterhin bin ich in der Ausbildung junger Leiter*innen aktiv.

Eine meiner Stärken ist u.a. der vorbehaltlose Umgang insbesondere mit jungen Menschen.

Kontakt

e-mail: sandra.schmolawe (AT) dpsg-trier.de

Tel.-Nr. 0151-11 30 84 57

 

Daniel Klasen

Alter: 26 Jahre

Verband & Region: DPSG St. Nikolaus Rehlingen, Bezirk Saar-Hochwald im Diözesanverband Trier

Beruf/ Ausbildung: Bankkaufmann

 

Hobbys:
die Pfadfinder, Rad fahren, Lesen und Musik(hören)

Motto/Zitat:
'Seid bereit' bedeutet, dass ein Pfadfinder jeden Moment in der Lage sein muss, seine Pflicht zu tun.[seine Aufgaben zu erledigen] - (Lord Robert Baden-Powell)

Lieblingsband: Anti-Flag

 

Was mich als Ansprechpartner*in auszeichnet

strapazierbar und verständnisvoll

 

Kontakt

E-Mail: daniel_dpsg-rehlingen (AT) web.de

Tel.-Nr.: 0151 - 11 30 84 58

 

Jonas Becker

Alter: 26 Jahre

Verband & Region: KSJ, Bendorf

Beruf/ Ausbildung: Student*in (Pädagogik)

 

Hobbys:  Musik und Sport

Motto: Abwarten und Tee trinken... Aber ne Kleinigkeit zu essen, wär auch nicht schlecht!

Lieblingszitat:

Mit einer Weisheit, die nicht zu lachen versteht, einer Philosophie, die keine Tränen kennt und einer Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt, wollen wir nichts mehr zu tun haben!
(Ich weiß leider nicht, von wem das ist)

 

Was mich als Ansprechpartner*in auszeichnet

Meine Geduld. Zudem meine Forderung an die Kirche, die Tatbestände von sexualisierter Gewalt wirklich verstehen zu wollen. Das bedeutet, auch die strukturellen Gründe offenzulegen. Nur wer versteht, was und warum es passiert, hat die Chance, weitere Verbrechen in der Zukunft zu verhindern. Nur wer verstanden hat, kann echtes Mitgefühl für die Betroffenen entwickeln. Dieses Mitgefühl fehlt in der institutionellen Kirche noch immer.

 

Kontakt

E-Mail: jonas.becker (AT) ksj-trier.de

Tel.-Nr.: 0151 - 11 30 84 59

 

Nina Ketzner

Alter: 36 Jahre

Verband & Region: DPSG/ Region Koblenz

Beruf/ Ausbildung:
Heilerziehungspfleger*in, Heilpädagogin und Sozialfachwirtin, zurzeit als päd. Fachkraft im Bereich der Frühpädagogik tätig.

                                           

 

Hobbys:

Pfadfinder - zur Zeit als Leiter*in der Wölflingsgruppe im Stamm Bassenheim und als Bezirksvorsitzende des DPSG Bezirks Koblenz. Außerdem engagiere ich mich in der Bolivienpartnerschaft. In Bolivien habe ich auch einen Freiwilligendienst gemacht.

Zitat:
Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern ... sagt ein afrikanisches Sprichtwort.

 

Was mich als Ansprechpartner*in auszeichnet:

Ich habe gerne mit Menschen zu tun und bin bereit zuzuhöhren.

In meinem Berufsleben habe ich inhaltlich mit Aufklärung und Prävention zu tun.

Kontakt:

E-mail: ninaketzner(AT)dpsg-koblenz.de

Tel.-Nr.: 0151 - 11 30 8455

Materialien und links

Hier nochmal alle Materialien zum Download im Überblick:

Broschüre Schutz vor sexualisierter Gewalt in der Kinder-und Jugendarbeit

Broschüre Schutz von Kindern und Jugendlichen (mit Kontaktdaten)

Arbeitshilfe erweiterte Führungszeugnisse

Verpflichtungserklärung

 

 

Hier sind nützliche Internet-Links, über die weitere Informationen, tolles Material, Hilfemöglichkeiten und Literaturtipps zu erhalten sind.

 

www.bke-beratung.de

Die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) hat seit 10 Jahren eine Onlineberatung, an die sich Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren sowie Eltern minderjähriger Kinder mit Sorgen und

Problemen wenden können. Die Nutzer/ innen können ihre Fragen in einer Einzelberatung per Mail oder Chat-Sprechstunde stellen. Sie können aber auch in Gruppenchats diskutieren oder Beiträge in Foren stellen. Die Berater/innen sind ausgebildete Fachkräfte. Es geht bei den Anfragen um Mobbing, Sucht, familiäre Probleme, aber natürlich auch um Gewalt- und Missbrauchserfahrungen.

 

www.hilfeportal-missbrauch.de

Hier findest du das „Hilfeportal Sexueller Missbrauch“ mit Infos zu Beratung, Hilfen und Fragen der Prävention bei sexualisierter Gewalt. Es richtet sich an Betroffene, deren Angehörige sowie Fachkräfte. Mithilfe einer Datenbank kannst du nach spezialisierten Beratungsstellen vor Ort suchen.

 

www.trau-dich.de

In diesem Online-Portal für Kinder findest du Informationen, welches Verhalten von Erwachsenen in Ordnung ist und welches nicht. Vor allem erfährst du, wie du dir Hilfe holen kannst. Auch für Erwachsene gibt es hier eine eigene Seite mit Infos über das Online-Portal.

 

www.wildwasser.de

Auf der Seite des Vereins „Wildwasser e.V.“ findest du, neben vielen Infos und Materialien, auch eine Suchmaschine für Hilfsangebote bei sexualisierter Gewalt. Zusätzlich gibt es das Angebot einer Mailberatung.

 

www.save-me-online.de

Die Website richtet sich an junge Menschen und klärt übersichtlich und gut verständlich über Themen wie sexuelle Übergriffe im Internet und Cybermobbing auf. Jugendliche erhalten dort Infos, wie sie problematische Websites melden können, wie sie sich in Chats verhalten sollten, und können direkt per Email mit den Fachkräften Kontakt aufnehmen oder sich in Form von Einzelchats beraten lassen.

 

www.weisser-ring.de

Der Weiße Ring berät Opfer von Überfällen und Gewaltverbrechen. Folgende Hilfen sind hier erhaltbar: Menschlicher Beistand und Betreuung nach der Straftat, Begleitung zu Polizei, Staatsanwaltschaft und Gericht, Vermittlung von Hilfen anderer Organisationen, Hilfeschecks für eine für das Opfer jeweils kostenlose frei wählbare anwaltliche bzw. psychotraumatologische Erstberatung sowie für eine rechtsmedizinische Untersuchung, Übernahme von Anwaltskosten, insbesondere zur Wahrung von Opferschutzrechten im Strafverfahren und Ansprüchen nach dem Opferentschädigungsgesetz, finanzielle Unterstützung bei tatbedingten Notlagen. Der Weiße Ring berät auch anonym am „Opfer-Telefon“: 116 006

 

www.juuuport.de

Auf „juuuport“ helfen sich Jugendliche gegenseitig bei Fragen zum Thema Medien und Problemen wie Cyber-Mobbing, Abzocke oder anderen Schwierigkeiten. Du kannst auch Fragen öffentlich im Forum stellen oder beantworten und Artikel, zum Beispiel aktuelle Web-Themen, kommentieren. Es können auch Fragen direkt mit den sogenannten „Scouts“ besprochen werden. „Scouts“ sind speziell ausgebildete Jugendliche, die dich auf Wunsch per Email beraten.

 

http://www.kja-freiburg.de/html/materialien830.html

Hier findest du klasse Material vom BDKJ/KJA aus Freiburg, mit vielen Inhalten und Methoden für die Prävention sexualisierter Gewalt auf Ferienfreizeit und mit konkreten Vorschlägen zur Gestaltung von Gruppenstunden. Tolles Material für die verbandliche Kinderund Jugendarbeit.

http://kinderschutzbund-nrw.de/pdf/Sexualisierte_Gewalt.pdf

Die umfangreiche Arbeitshilfe „Sexualisierte Gewalt durch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an Mädchen und Jungen in Organisationen“ vom Deutschen Kinderschutzbund, Landesverband NRW e.V., beinhaltet umfangreiche Informationen und Anregungen, wie Prävention sexualisierter Gewalt in Einrichtungen und Institutionen umgesetzt werden kann. Die Arbeitshilfe steht kostenfrei zum Download bereit.

 

www.schulische-praevention.de

Hier findest du Basisinformationen zum Thema „sexualisierte Gewalt“. Neben Literatur zum Thema gibt es Fortbildungsangebote, zahlreiche Links zu Projekten, Adressen von Beratungsstellen sowie Informationen zu Neuerscheinungen. Die Seite ist für die Arbeit an Schulen vorgesehen, lässt sich aber gut auf die Verbandsarbeit übertragen.

 

www.praevention-kirche.de

Auf dieser Webseite der Deutschen Bischofskonferenz und ihrer Kooperationspartner finden sich viele Informationen und Materialien zur Prävention sexualisierter Gewalt in Einrichtungen der katholischen Kirche sowie Anlaufstellen für Betroffene und Beratungsangebote.

 

www.gewaltlos.de

Hier findet sich Hilfe für Mädchen und Frauen bei häuslicher Gewalt. Das Besondere: da es oft schwer fallen kann sich als Erstes an eine Beratungsstelle zu wenden, kann hier in einem Chat mit anderen Betroffenen oder Fachberaterinnen über das Erlebte gesprochen und nach einem Ausweg gesucht werden. Die Beratung erfolgt anonym und kostenfrei.

 

www.beauftragter-missbrauch.de

Das ist die Homepage des unabhängigen Beauftragten der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Missbrauchs (Daniel Röhrig). Hier finden sich sehr viele Informationen und Kontakte.

 


www.nina-info.de

N.I.N.A. e.V. ist die bundesweite Anlaufstelle zu sexueller Gewalt an Mädchen und Jungen. Auch im Zweifelsfall wird beraten. N.I.N.A. betreibt das bundesweite Hilfetelefon bei sexuellem Missbrauch:

0800 22 55 530

Hier ist Hilfe und Informationen zu erhalten – direkt, unbürokratisch und auf Wunsch auch anonym.