Wie leben Kinder in anderen Ländern?

Das Sternsingermobil war virtuell im Bistum Trier unterwegs und zeigte, wo Spenden eingesetzt werden

Die Referentinnen Alena Schmitz (oben) und Isabel Mahler vermitteln Kindern auf spielerische Art und Weise Wissen über die Sternsingeraktion. Screenshot: Kindermissionswerk "Die Sternsinger".

 

Das Sternsingermobil ist wieder unterwegs – und das auf ganz neuen Wegen. Aufgrund der Corona-Pandemie findet die diesjährige Sommertour digital statt. In Online-Workshops können Kinder und Jugendliche zum Beispiel erfahren, wofür die Gelder eingesetzt werden, die sie als Sternsinger jährlich sammeln. Im Fokus steht das Thema „Kinderarbeit“. Aus dem Bistum Trier haben Mädchen und Jungen aus der Pfarreiengemeinschaft Remagen das Angebot bereits wahrgenommen; Anmeldungen sind weiterhin möglich.

„Ich kann es definitiv empfehlen“, lautet das Fazit der Gemeindereferentin Sabine Gilles aus Remagen. Sie hat Alena Schmitz und Isabel Mahler vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ eingeladen, den Mädchen und Jungen spielerisch vermitteln, wie Gleichaltrige in anderen Ländern leben und wie die Sternsinger mit ihren gesammelten Spenden überall auf der Welt helfen. Das Angebot richtet sich an Kinder von der 3. bis 5. Klasse.

Die Messdiener und Sternsinger aus der Pfarreiengemeinschaft Remagen im Alter zwischen sieben und 13 Jahren hörten während der Online-Veranstaltung aufmerksam zu und beteiligten sich rege am Austausch mit den zwei Referentinnen, berichtet Sabine Gilles.

Ein kleines Quiz und das gemeinsame Schauen eines kurzen Films waren Programmpunkte des Abends. „Über die Tatsache, dass Kinder zum Beispiel in Indien manchmal 14 Stunden am Tag arbeiten müssen, waren sie sehr betroffen“, schildert Sabine Gilles ihren Eindruck. „Umso mehr freuten sie sich, dass das kleine Mädchen aus dem Film mittlerweile in die Schule gehen kann“. Möglich ist dies unter anderem durch die Spenden aus der Sternsingeraktion, die auch in der Pfarreiengemeinschaft seit Jahren großen Anklang findet. „Viele Ehrenamtliche bringen sich mit ihren Ideen ein, besonders jetzt in der Zeit der Pandemie“, betont Sabine Gilles. So konnten in der Pfarreiengemeinschaft trotz der Einschränkungen viele Spenden gesammelt werden.

Das analoge Sternsingermobil war noch nicht in Remagen. Das könnte sich allerdings im nächsten Jahr ändern: Die Gemeindereferentin überlegt, dieses 2022 einzuladen, vielleicht in Zusammenarbeit mit einer Schule oder einer Kindertagesstätte.

Mehr als 1.600 Projekte für Not leidende Kinder weltweit werden jährlich vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ unterstützt. Weitere Informationen auch zur Teilnahme am digitalen Sternsingermobil gibt es auf www.sternsinger.de/sternsingermobil

(Bischöflische Pressestelle)