Wir trauern um Leo Schwarz

Der BDKJ schließt sich, im Namen der Bolivienpartnerschaft der Katholischen Jugend, in Trauer dem Gedenken an den verstorbenen Weihbischof Leo Schwarz an.

Er war ein Anwalt der Armen, ein Wegbereiter für die Bolivienpartnerschaft des Bistums, ein Kämpfer für weltweite Gerechtigkeit und ein Glaubensvorbild gerade für junge Menschen – im Bistum Trier und in Bolivien.

 

Wir beten für ihn.

 

Hier finden sie ein ausführliches Interview mit Leo Schwarz zu seiner Zeit in Bolivien

Hier die Pressemitteilung des Bistums Trier

Das Bistum Trier trauert um Weihbischof Leo Schwarz. Der emeritierte Trierer Weihbischof starb am Morgen des 26. November in Trier. Bischof Stephan Ackermann würdigt den Verstorbenen: „Durch den Tod von Weihbischof Leo Schwarz verlieren wir einen kraftvollen Zeugen des Evangeliums und einen unermüdlichen Anwalt für die Armen und Kleinen weltweit. In unsere Trauer mischt sich zugleich die Dankbarkeit über ein erfülltes Leben im Dienst der Kirche.“ Noch bis zwei Tage vor seinem Tod habe Weihbischof Schwarz mit wachem Interesse und mit innerer Anteilnahme am Leben des Bistums und der Kirche insgesamt teilnehmen können, sagt Ackermann. „Nun hat sich sein weitgespannter Lebensbogen vollendet.“
Der Bischof bittet alle Bistumsangehörigen sowie alle, die dem Verstorbenen auf die ein oder andere Weise verbunden sind, um ihr Gebetsgedenken: „Christus, der Herr, möge Weihbischof Schwarz beschenken mit der Fülle des Lebens und ihm seinen Platz geben im Reich der Gerechtigkeit, der Liebe und des Friedens, das Weihbischof Schwarz über so viele Jahrzehnte in Wort und Tat verkündet hat.“

Der Termin für Requiem und Beisetzung stehen noch nicht fest.

Leo Schwarz wurde 1931 in Braunweiler im Kreis Bad Kreuznach geboren und 1960 zum Priester geweiht. Von 1962 bis 1970 arbeitete er als Seelsorger in Bolivien. Von 1976 bis 1982 war er Hauptgeschäftsführer des Bischöflichen Hilfswerks „Misereor“. 1982 wurde er zum Weihbischof im Bistum Trier ernannt. Er baute das Hilfswerk „Renovabis“, die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa, mit auf und war zehn Jahre Vorsitzender der Deutschen Kommission der kirchlichen Friedensorganisation „Justitia et Pax“. 2005 wurde er Präsident der Europäischen Kommissionen „Justitia et Pax“. 2006 nahm Papst Benedikt XVI. das Rücktrittsgesuch von Weihbischof Schwarz an. In seinem Ruhestand hat Weihbischof Schwarz weiterhin in der Seelsorge gearbeitet und war abwechselnd in Bolivien und im Bistum Trier tätig. Weitere Informationen sind unter Weihbischof Leo
zu finden.