Jugendpolitische Mittagspause

Leitungen der katholischen Jugendverbände im Gespräch mit Landtagsabgeordneten in Mainz.

 

Im Hof des Landesmuseums in Mainz fuhr gestern "Polli" vor, der Tourbus des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Speyer. Das Oldtimer-Wohnmobil bot die Kulisse für die jugendpolitische Mittagspause, zu der die vier rheinland-pfälzischen Diözesanverbände des BDKJ – Trier, Speyer, Mainz, und Limburg - eingeladen hatten. Der Dachverband

der katholischen Jugendverbände warb auf Stellwänden rund um den Bus für ihre jugendpolitischen Themen: Für die Wahlalterabsenkung auf 16 Jahre beispielsweise, die der BDKJ schon seit Jahren fordert, um Jugendlichen mehr Teilhabe an politischen Entscheidungsprozessen zu ermöglichen. Susanne Kiefer (BDKJ-Diözesanvorsitzende Trier) sprach mit Sabine Bätzing-Lichtenthäler (rheinland-pfälzische Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, SPD) über jugendgerechte Sprache: "Für Themen, die Jugend betreffen, muss Politik auf eine jugendgerechte Sprache und entspechende Formate achten. Wenn es etwa um Rente geht, dann müssen auch Jugendliche eingeladen werdenund nicht nur Rentnerinnen und Rentner von heute. Das ist ein wichtiges Thema auch für Jugend! Jugendliche haben nicht weniger Interesse an Politik als früher. Sie brauchen aber Formate, die sie ansprechen und müssen verstehen können, worum es geht."


Zur jugendpolitischen Mittagspause waren Abgeordnete der Landtagsfraktionen von Bündnis 90/ Die Grünen, CDU, FDP und SPD eingeladen.